Führhundschule:


Das Konzept meiner Schule sieht vor, den Führhund ganz individuell den Bedürfnissen des Führhundhalters entsprechend auszubilden. Eine Versorgung findet deshalb erst ca. ein Jahr nach Kostenübernahmeerklärung durch den Kostenträger statt.

Schon während der Ausbildung des Hundes finden regelmäßige gemeinsame Spaziergänge statt, sodass eine lockere Bindung entstehen kann.

Meine Hunde werden ausschließlich für meine eigenen Klienten ausgebildet, die mit mir ein umfassendes Mobilitätstraining durchgeführt haben. Die Versorgung mit dem Führhund ist somit eine Weiterführung des bereits Erlernten. Alle Orientierungsprinzipien, die im vorherigen Training erlernt wurden, fließen in die Einarbeitung mit ein.

Schon in der Ausbildung lernt der Hund das Wohnumfeld des Klienten kennen, bekommt die mit dem Menschen erarbeitete Überquerungsorte gezeigt und lernt die dort vorhandenen öffentlichen Verkehrsmittel kennen.

Auch wird es keine schnelle Übergabe eines bislang unbekannten Hundes geben, da der Kontakt stets gehalten wird. Wünsche oder Ängste des zukünftigen Führhundhalters werden bereits in den Monaten vor der Einarbeitung regelmäßig besprochen und berücksichtigt.

Da ich den angehenden Führhundhalter durch das Mobilitätstraining gut kenne, kann ich einschätzen, ob der auszuwählende Hund eher ruhig oder aufgeweckt, sensibel oder robust sein soll. In meiner Schule wird kein Hund „auf Vorrat“ ausgebildet.